Innere Sicherheit: Wie gefährlich ist Deutschland geworden? | Manuel Ostermann

Messerkriminalität, Migration und Islamismus – warum sich viele Menschen unsicher fühlen und was sich ändern muss.

Wie sicher ist Deutschland noch – und wie sehr haben sich Kriminalität, Gewalt und das persönliche Sicherheitsempfinden verändert? Bundespolizist Manuel Ostermann spricht über Messerkriminalität, Migration, Islamismus und Gewalt gegen Einsatzkräfte und erklärt, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen er für notwendig hält.

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Wie sicher fühlen sich Menschen heute noch im öffentlichen Raum – und wie weit liegen persönliche Wahrnehmung und tatsächliche Kriminalitätsentwicklung auseinander? Viele Bürger meiden nach Ostermanns Beobachtung bestimmte Orte, Veranstaltungen oder Situationen aus Sorge vor Gewalt. Für ihn ist dieser wahrgenommene Verlust an Freiheit ein Problem, das Politik und Gesellschaft ernst nehmen müssen.

Im Gespräch geht es um die Entwicklung von Gewalt- und Messerkriminalität und die Frage, ob solche Probleme längst nicht mehr nur Großstädte betreffen. Manuel Ostermann schildert seine Wahrnehmung aus dem Polizeialltag und spricht darüber, wie sich Respektlosigkeit, Gewalt und Angriffe gegenüber Polizei und anderen Einsatzkräften verändert haben.

Ein zentraler Teil der Folge beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität. Ostermann erläutert seine Position anhand der im Gespräch genannten Kriminalitätszahlen und fordert, Probleme offen zu benennen und daraus konkrete politische Maßnahmen abzuleiten. Dabei geht es unter anderem um Rückführungen, Grenzkontrollen, Ausweisungsrecht sowie eine bessere Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden, Kommunen und anderen staatlichen Stellen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Islamismus. Ostermann warnt vor Radikalisierung und extremistischen Strukturen und diskutiert den aus seiner Sicht problematischen Schulterschluss zwischen islamistischen und linksextremen Akteuren. Seine grundsätzliche Forderung: Jede Form von Extremismus müsse mit gleicher rechtsstaatlicher Konsequenz bekämpft werden.

Doch innere Sicherheit beginnt für Ostermann nicht erst bei der Polizei. Er spricht über Elternhäuser, Schulen, Jugendämter, soziale Einrichtungen und einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst. Gerade Investitionen in Kinder und Jugendliche seien entscheidend, wenn gesellschaftlicher Verrohung und zukünftiger Kriminalität langfristig begegnet werden soll.

Trotz seiner kritischen Bestandsaufnahme blickt Ostermann nicht pessimistisch auf Deutschland. Er verweist auf die Stärke der Demokratie und plädiert dafür, Probleme offen auszusprechen, politische Maßnahmen konsequent umzusetzen und den Menschen stärker zuzuhören.

Eine Folge über innere Sicherheit, Kriminalität, Migration, Islamismus, Polizeiarbeit – und die Frage, was sich ändern muss, damit sich Menschen in Deutschland wieder sicherer fühlen.

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