Wer soll das noch zahlen? Deutschlands Schulden- und Rentenproblem | Prof. Dr. Dr. h. c. Lars Feld
Warum steigende Sozialausgaben und Schulden zum Risiko für den Standort Deutschland werden
Deutschland macht neue Schulden, die Sozialausgaben steigen und gleichzeitig verliert der Standort an Wettbewerbsfähigkeit. Ökonom Lars Feld erklärt, warum die eigentliche Frage nicht mehr lautet, ob reformiert werden muss – sondern wer die Kosten des aktuellen Systems künftig noch tragen soll. Es geht um Rente, Subventionen, Staatsausgaben, Bürokratie und die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands.
Wer soll Deutschlands steigende Schulden, Sozialausgaben und Zinslasten künftig bezahlen? Genau um diese Frage dreht sich diese Folge mit dem Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Lars Feld.
Im Gespräch mit Michael Scholl analysiert Feld die Lage der Staatsfinanzen, den wachsenden Reformdruck bei Rente, Gesundheit und Pflege sowie die zunehmende Belastung für Unternehmen und Arbeitnehmer. Dabei geht es auch um die stark gestiegenen Subventionen, ineffiziente Staatsausgaben und die Frage, warum trotz hoher Ausgaben viele zentrale Probleme ungelöst bleiben.
Außerdem diskutieren die beiden über den Zustand der Infrastruktur, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, Bürokratie, hohe Arbeitskosten und die Auswirkungen steigender Sozialbeiträge. Feld erklärt, warum aus seiner Sicht immer mehr schuldenfinanzierte Ausgaben keine nachhaltige Lösung sind und weshalb das politische Zeitfenster für Reformen kleiner wird.
Lars Feld ist Direktor des Walter Eucken Instituts und einer der bekanntesten deutschen Ökonomen im Bereich Staatsfinanzen und Ordnungspolitik. In der Folge spricht er auch über sein Buch „Schuldenwende“ und darüber, warum Deutschland trotz vieler Probleme noch immer starke wirtschaftliche Grundlagen besitzt.
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