Türkei im Iran-Krieg: Machtbalance oder Eskalation? | Rasim Marz
Zwischen Iran, Israel und Kurden: Wie Ankara um Einfluss, Sicherheit und Stabilität ringt
Wie blickt die Türkei auf den Krieg gegen den Iran und welche Rolle spielt sie in der Neuordnung des Nahen Ostens? Historiker Rasim Marz ordnet ein, warum Ankara zwischen Israel, Iran, Kurdenfrage, Energieinteressen und NATO-Politik einen eigenen Machtkurs verfolgt.
Der Krieg gegen den Iran verändert die Machtverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten und die Türkei steht dabei vor schwierigen Entscheidungen. Droht eine neue Flüchtlingsbewegung, wird Ankara in den Konflikt hineingezogen, und wie weit reicht der türkische Einfluss in Syrien, im Irak und gegenüber Israel?
In dieser Folge spricht Rasim Marz über die türkische Perspektive auf den Iran-Krieg, die Rolle Israels, die Interessen der USA und die Frage, ob sich im Nahen Osten eine neue Ordnung herausbildet. Im Mittelpunkt stehen die Machtbalance zwischen Türkei, Israel, Iran und arabischen Staaten, der mögliche Regimewechsel in Teheran, die Kurdenfrage sowie strategische Energieinteressen rund um eine mögliche Pipeline vom Persischen Golf über die Türkei nach Europa.
Marz erklärt außerdem, warum Ankara einerseits den Einfluss des Iran zurückdrängen will, andererseits aber keinen völligen Zusammenbruch des iranischen Staates anstrebt. Zum Schluss geht es um die innenpolitische Lage in der Türkei: Inflation, Rüstungsindustrie, Opposition, Ekrem Imamoglu und Erdogans Versuch, außenpolitische Stärke innenpolitisch zu nutzen.
Eine Folge über Krieg, Machtpolitik, Energie, Sicherheit und die Frage, welche Rolle die Türkei künftig im Nahen Osten spielt. Abonnieren Sie den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen.
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